In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts sind auf Slowenien, sowie auf alle anderen europäischen Länder, die Schatten der totalitären Ideologien Nazismus, Faschismus und Kommunismus gefallen. Der Ausbruch des 2. Weltkrieges, der im slowenischen Raum ein Freiheits- und zugleich ein Bürgerkrieg war, zog Slowenien 1941 in den europäischen Bluttanz mit. Italien, Deutschland und Ungarn haben sich das slowenische Gebiet aufgeteilt. Der Krieg hat den Slowenen viel Leid, Zivilopfer, Auswanderungen und Trümmern gebracht. In 1945 wurde endlich ganz Slowenien befreit, ein neues Jugoslawien ist entstanden, eine föderative Republik, unter Führung von Marschall Josip Broz – Tito. Slowenien war im Rahmen von Titos Jugoslawien ziemlich entwickelt, wirtschaftlich und kulturell war sie von allen 6 Republiken am stärksten. Vom Anfang her hat Slowenien wegen der vorzüglichen Lage nah an Italien und Österreich mit dem Westen kokettiert, von dort kamen die Neuheiten, dorthin ging der slowenische Export. Typischer slowenischer Unternehmergeist und Fleiß haben Slowenien auf die Spitze der kommunistischen Staaten gebracht. Die slowenische Qualität wurde auch im Westen zu einem Begriff, nicht nur in Jugoslawien. Nach Titos Tod im Jahr 1980 wurde auch Jugoslawien entkräftet, auf welches er sehr stolz gewesen war. Die Kräftigung der Republiken war wegen wirtschaftlicher, politischer und sozialer Krise zu Ende, immer größere Gegensätze haben in einem guten Jahrzehnt zum Zerfall von Jugoslawien geführt. 





























