Das war eine Zeit der Erneuerung, des Friedens, der Beständigkeit und des Wohlstands. Maria Theresia und ihr Sohn, Kaiser Josef II., haben viel zum schnellem Wirtschaftswachstum und Beginn des Schulwesens beigetragen. Die Zeit des so genannten aufklärerischen Absolutismus war eine Zeit der Reformen und Vereinheitlichung damaligen Österreichs, zu dem auch Slowenien gehörte. Die Kunst erblühte, vor allem die Malerei. In dieser Zeit entstand eine slowenische Besonderheit – die Bienenstockstirnbretter – eine echte in Bildern ausgedruckte Enzyklopädie des Nationallebens, eine wertvolle Aussage des Geistes und Lebens damaliger Zeit. Die Arbeit, bei der als erster der Maler und Imker Anton Janša (1734 -1773) prahlte. Auch slowenische Länder hatten Teil an dem Durchzug, den die aufklärerische Geistesart brachte. Im Kreis vom Baron Žiga Zois (1740 – 1819) wurde auch in Slowenien eine nationale Erneuerung durchgeführt, die stark das slowenische Nationalbewusstsein festigte. Folge dessen waren die erste slowenische Zeitung »Novice« (1797) und das erste slowenische weltliche Drama »Ta veseli dan ali Matiček se ženi« (Ein lustiger Tag oder Maticek heiratet), ein Werk von Anton Tomaž Linhart (1756 -1795).






























